Schenkt eine Zukunft den Witwen und ihren Kindern in Indien

2020 @ Zeta-Producer-Kunden stellen sich vor

  1. Bitte stellen Sie sich und das Projekt milchkuh-schenken.ch kurz vor.

Mein Name ist Thomas Brantschen, 61 Jahre alt und seit 1978 immer wieder in ganz Asien (hauptsächlich Indien) unterwegs. Mit dem Verkaufserlös von meinem Online-Shop für alte Ansichtskarten und Spenden finanziere ich mein Hilfswerk in Indien. Bei milchkuh-schenken.ch handelt es sich um eine Spendenseite für Dalit, («Kastenlose», »Unberührbare»), verwitweten, aus der Gesellschaft verstoßenen Frauen mit ihren Kindern, denen ich je eine Kuh mit ihrem Kalb verschenke.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

Dabei geht es darum, dass man die Not leidenden Frauen die Fähigkeit gibt, sich selbst zu helfen und sich und ihre Kinder ernähren können.  Die genügsame Kuh hilft einer bedürftigen Familie zweifach: Die Milch ist nicht nur für die Ernährung der Kinder wichtig, sie ermöglicht den Müttern auch ein kleines Einkommen.
In Indien ist es für eine kastenlose, verwitwete oder verlassene Frau fast unmöglich, der Armut zu entfliehen. Doch eine Milchkuh kann das Leben dieser Frauen entscheidend verändern. Sie beschert den Ausgestoßenen höheres Ansehen und sichert gleichzeitig ihre Existenz.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

2. Woher kommt Ihr Bezug zu Indien?

Zum Mythos des Jahres 1968 gehört die Hippie-Bewegung. Ich folgte 1978 jenem Mythos, ein romantisches Leben, eine sinnfreie, wunderbare Verführung zum Stillstehen und Hinschauen und dies alles mit einem Abenteuer, ein Farbenrausch, einem Verbund sein mit Natur und Kosmos ohne definierbaren Inhalt. Indien war das Land, wo ich meinen Anker warf.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

Ich schlief an den Stränden von Goa, Kerala, Tamil Nadu, wie auch auf den Andamanen Inseln. Wanderte im zentralen indischen Himalaya an der Grenze zu Nepal und Tibet, dort wo die Götter wohnen.  Entdeckte die einzigartigen Naturwelt Indiens, die tropische Wälder in Kerala und Tamil Nadu, endlose Wüsten in Rajasthan und Gujarat, bis ich nach vielen Jahren (2013) in Lakshman Jhula in der Nähe des berühmten Pilgerortes Rishikesh mein Hilfswerk milchkuh-schenken.ch gründete.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

3. Wie stellen Sie Kontakt zu den Frauen her und wie gelangen die Kühe mit den Kälbern zu ihnen?

Es sind meine einheimischen Freunde in Indien, die das ganze Jahr nach Bedürftigen suchen. Und im August bis Ende November, wenn die Regenzeit vorbei ist, bin ich vor Ort, um ein Bild von den ausgesuchten Familien zu machen. Dabei wird geschaut, ob sie den Kriterien einer kastenlosen Familie (Witwen) entsprechen, ob eine Familie in der Lage ist, das Vieh auch zu versorgen, zu betreuen und gut damit umzugehen. Mit der Unterstützung meiner Freunde suchen wir in den Dörfern nach Bauern, die Milchkühe mit ihren Kälbern verkaufen.

Diese Kühe verteilen wir dann innert 4 Monaten an die bedürftigen Familien. Da jede Familie eine Milchkuh mit ihrem Kalb erhält, kann ich jedes Jahr so ca. 50-60 Familien im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand unterstützen. Der Unionsstaat in der Größe der Schweiz grenzt an die Volksrepublik China und Nepal. Überall wo es Straßen gibt, organisieren wir einen kleinen Lkw und laufen dann täglich 15-20 km mit den Kühen zu den abgelegenen Dörfern in einer Höhe von ca. 3000 m.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

4. Wie kann man Ihre Arbeit am besten unterstützen?

Spenden ist für viele Menschen eine Herzensangelegenheit. Sie können sich gar nicht vorstellen, welch grosser Segen die Kühe für die kastenlosen Frauen sind.  Wer gerne per Überweisung helfen möchte, erhält die Bankverbindung auf Anfrage. Jede Überweisung ist herzlich willkommen. Bereits für 120 CHF kann ich dort eine Milchkuh und ihr Kalb von einem örtlichen Bauern kaufen.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

Diese versorgt dann täglich eine notleidende Familie mit ca. 6- 8 Liter Milch. Jede auch noch so kleine Spende trägt einen wichtigen Beitrag bei, damit ich diesen Frauen in ihren schwierigen Lebenssituationen helfen kann. Bei meinem Projekt kommen 100% der Spenden direkt den Bedürftigen zugute – ohne Abzug von Verwaltungs- und Lohnkosten.
(Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage)

Quelle: milchkuh-schenken.ch

5. Wie sind Sie auf Zeta Producer aufmerksam geworden?

Bei mir stand die Überarbeitung meiner Homepage an – sie sollte mit „responsive design“ für Smartphones und Tablets fit gemacht werden. Bislang hatte ich meine Webseiten mit diversem WYSIWYG-Editor erstellt. Zwar kann ich ein bisschen HTML, doch ein manueller Umbau der ganzen Homepage im Hinblick auf responsive design hätte mich überfordert. Nach langer Suche habe ich genau die Webdesign-Software gefunden, die ich brauchte.  Zeta Producer ist die moderne Webdesign-Software für Windows mit der wirklich jeder professionelle Websites in Responsive-Design erstellen kann. Mit der entsprechenden Gratisversionen für private hat man die Möglichkeiten und Benutzerfreundlichkeit der Tools zu testen. Schnell war klar, dass Zeta-Producer meine Bedürfnisse am besten abdeckte und es sich lohnte, diese zu kaufen.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

6.Was gefällt Ihnen an Zeta Producer und wie können wir noch besser werden?

Das Bedienpanel ist grandios, gut strukturiert, übersichtlich und bietet unzählige Features. Das Layout kann auch schnell, falls man sich umentscheidet, zu einem komplett anderen Layout jederzeit gewechselt werden.  Wichtig für mich ist das Zeta Support-Forum, wo Anfragen ziemlich prompt beantwortet werden.
Was aus meiner Sicht noch fehlt, wäre beim Bearbeiten der Texte sowas wie eine „Rückgängig“ Funktion, wie man es aus anderen Windowsprogrammen kennt.

Quelle: milchkuh-schenken.ch

7. Welche Aktivitäten haben Sie mit milchkuh-schenken.ch für die Zukunft geplant?

Sobald die Covid-19 Pandemie unter Kontrolle ist und die Flugverbindungen nach Indien wieder aufgenommen werden, fliege ich wieder zurück, um weiter die ärmsten der Armen zu unterstützen. Die stille Dankbarkeit der Frauen, ihr freundliches Lächeln und die leuchtenden Augen ist der schönste Lohn für den Einsatz und bleiben die wertvollste Erinnerung.  Das alles wäre aber natürlich nicht möglich, ohne das große humanitäre Engagement und die Unterstützung meiner Freunde und allen, die mich mit Spenden unterstützen.  om namah shivaya

Quelle: milchkuh-schenken.ch

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit milchkuh-schenken.ch und Zeta Producer.